Einsätze

Einsatz: 624

A 8 > München km 13,0 - Brand PKW nach Verkehrsunfall

24.11.2017 09:41

Einzeit: 24.11.2017 10:39 Alarmierung über: Funk Kräfte : 14

ausgerückte Fahrzeuge


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Auszug aus der Presse

Merkur online vom 24.11.2017

Mutter und Sohn retten sich vor Flammentod - Feuerwehr wurde blockiert.

Feuer auf der A 8: Am Freitagmorgen brannte ein VW Golf nach einem Unfall mit einem Lastwagen aus. Die Polizei kritisiert die anderen Fahrer

Zu einem schweren Unfall kam es am Freitagmorgen auf der A 8 bei Brunnthal. Der 33-jährige Fahrer eines VW Golf war gegen 09:40 Uhr heftig auf einen vorausfahrenden Sattelzug aus Ungarn aufgefahren.

Durch die Wucht der Kollision und die Frontschäden fing der Golf Feuer. Wie die Autobahnpolizei Holzkirchen schreibt, war es "purem Glück zu verdanken, dass sich die Türen des Autos trotz der Verformung noch öffnen ließen". Sonst wären der Fahrer und seine 68-jährige Mutter möglicherweise in dem Autowrack verbrannt. Der Wagen brannte vollständig aus.

Keine Rettungsgasse - Feuerwehr behindert

Noch dramatischer wird es dadurch, dass die Feuerwehr durch Behinderungen erst verspätet am Unfallort eintreffen konnte. Die Polizei beklagt, dass erneut keine ordentliche Rettungsgasse gebildet wurde. Etliche Autofahrer und auch LKW befuhren verbotswidrig den Seitenstreifen und blockierten damit jede Ausweichmöglichkeit nach recht. Teilweise standen auf allen Fahrstreifen Sattelzüge, die die Fahrbahn in der kompletten Breite blockierten. Für die größeren Löschfahrzeuge der Feuerwehr war zeitweise kein Durchkommen, berichtet die Polizei.

Der Vollbrand des Autos entwickelte sich, als die Feuerwehrfahrzeuge im Stau standen. Wenige Minuten später stand der Wagen in Vollbrand. Hätten sich die deformierten Türen also nicht von selbst öffnen lassen, wären die Folgen verheerend gewesen.

Die Beifahrerin klagte nach dem Unfall über Schmerzen im Brust- und Halswirbelbereich. Der Sachschaden beträgt mindestens 40.000 Euro.

Für die Löscharbeiten musste die Autobahn zwischen Brunnthal und Taufkirchen kurzzeitig gesperrt werden. Es entwickelte sich ein kilometerlanger Rückstau. Die Bergungsarbeiten dauerten etwa zwei Stunden



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